von Webmaster
Tipps und Tricks - Regie 2
Szenen erkennen
Amateurinszenierungen scheitern manchmal daran, dass Szenen einfach „durchgespielt“ werden. Dabei steckt die Spannung oft in den Übergängen.
Vielleicht kennt ihr das auch:
Ihr probt eine Szene – sie wirkt flach. Statt weiterzumachen, stoppst du und fragst: „Wo ändert sich hier eigentlich etwas?“ Oft merkt das Ensemble selbst: Da gibt es einen Moment, wo alles kippt – und genau da muss dran gearbeitet werden.
So machst du es euch leichter:
Lass Szenen in Abschnitten proben. Spielt nur den ersten Teil, dann den nächsten. So wird jede Veränderung klarer. Erst später setzt ihr alles zusammen. Wenn du von Anfang an so “kleinteilig” probst, kann schon ganz früh das Textheft in der Tasche bleiben, weil man sich kleine Abschnitte sehr gut auch ohne Textbuch in der Hand merken kann.